Diäten unter der Lupe
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Aspartam zählt zu den Lebensmittelzusatzstoffen. Diese müssen gesundheitlich unbedenklich sein und unterliegen deshalb strengen gesetzlichen Regelungen und Kontrollen. Für Aspartam, aber auch für andere Süßstoffe, legt der Gesetzgeber Höchstmengen für die jeweiligen Lebensmittelgruppen fest. Die Höchstmengen werden so berechnet, dass eine Person theoretisch jeden Tag alle Lebensmittel, in denen ein bestimmter Süßstoff enthalten ist, ohne Überschreitung des sogenannten ADI (acceptable daily intake)-Wertes in üblichen Mengen verzehren könnte.
Der ADI-Wert gibt die Menge in g bzw. mg je 1 kg Körpergewicht und Tag an, die bei einer lebenslangen täglichen Aufnahme keine nachteiligen Wirkungen auf den menschlichen Organismus hat. Bei Aspartam liegt der ADI-Wert bei 40 mg/kg Körpergewicht.
Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft bestehen keine Bedenken gegen Aspartam.
Es ist jedoch trotzdem zu empfehlen, den Einsatz von Süßstoffen einzuschränken, da diese, genau wie Zucker die Vorliebe für Süßes fördern können.
Grundlage für die blutgruppenspezifischen Ernährungsempfehlungen von D´Adamo, eines Naturheilkundlers aus den USA, ist die Theorie, dass bestimmte Eiweiße in Lebensmitteln, sogenannte Lektine, den Körper schädigen, indem sie im Blut zu Verklumpungen führen. Dies sei abhängig von der jeweiligen Blutgruppe. Er behauptet, dass in der Entwicklungsgeschichte des Menschen die Blutgruppen 0, A, B und AB nacheinander entstanden seien. Der optimale Speiseplan eines Trägers der Blutgruppe 0 entspräche dem eines steinzeitlichen Jägers und Sammlers. Träger der Blutgruppe A ernährten sich am besten wie die ersten sesshaft gewordenen Ackerbauern und Viehzüchter usw.. Mit dieser Ernährungsweise, würde nicht nur Unverträglichkeitsreaktionen im Blut vorgebeugt, sondern auch Übergewicht abgebaut.
Diese Thesen sind mehr als zweifelhaft. D’Adamo hat bisher keine Ergebnisse einer wissenschaftlichen Überprüfung seiner Theorien vorgelegt. Besonders bedenklich ist die Behauptung, mit der Blutgruppendiät könne man auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Magengeschwüren oder Krebs vorbeugen oder gar heilen.
Tipps finden sie im Ernährungsforum unter „Gesundes Abnehmen“.
Eiweißreiche Diäten sind aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung nicht empfehlenswert, da der wesentliche Teil der Energie in Form von Eiweiß aufgenommen wird. Für Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Proteinaufnahme von 0,8 g pro kg Körpergewicht. Bei einem Gewicht von 70 kg liegt der Wert bei 56 g pro Tag. Ein vermehrter Proteinbedarf konnte auch bei erhöhter körperlicher Tätigkeit nicht festgestellt werden. Damit keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, gibt es eine Empfehlung für die tägliche Höchstzufuhr an Eiweiß: 120 g Protein für Frauen und 140 g Protein für Männer.
Eiweiß wird im Körper zu Harnstoff, Ammoniak und Kreatinin abgebaut. Dieser Abbau findet zum großen Teil in der Niere statt. Mit zunehmendem Eiweißanteil steigt die Belastung für die Nieren; gleichzeitig kann durch den sinkenden Kohlenhydratanteil ein Gichtanfall hervorgerufen werden.
Ein Gewichtsverlust zu Beginn einer eiweißreichen Diät hat mit einem Fettabbau nichts zu tun. Der Wasserverlust resultiert aus der gesteigerten Nierenfunktion. Bitte vergleichen Sie auch die Dosierungsempfehlungen mit den hier angegebenen Eiweißwerten.
Neben „Nulldiät“, Heil- und Saftfasten sind zahlreiche Fastenkuren bekannt. Gemeinsam ist ihnen ein bewusster weitgehender bis totaler Nahrungsverzicht. Nach Einschätzung vieler Diätwilliger sind dies beste Voraussetzungen, um rasch Gewicht zu verlieren.
Was beim Fasten anfangs eindrucksvoll an Pfunden purzelt (bis zu 3 Kilo in einer Woche), ist in erster Linie Wasser und eiweißhaltige Muskelmasse und nur zu einem kleinen Teil Körperfett.
Hinzu kommt, dass der Körper nach etwa drei Tagen „Hungersnot“ seine Energiereserven mit einer Drosselung des Energieverbrauchs zu schützen versucht. Selbst nach Beendigung der Fastenkur benötigt der Körper weniger Energie, weshalb es praktisch immer wieder zu einer Zunahme des Körpergewichts, zum Teil über das Ausgangsgewicht hinaus, kommt (Jojo-Effekt).
Leider bergen Fastenkuren hinsichtlich einer Gewichtsreduktion einen weiteren, entscheidenden Nachteil: durch den Nahrungsverzicht erlernt der Fastende keine ausgewogene Ernährungsweise.
Allenfalls als kurzfristiger Motivationsschub zu Beginn einer (hoffentlich) dauerhaften Ernährungsumstellung kommt eine Fastenkur in Betracht.
Neben erwünschten Effekten wie kurzfristiger Gewichtsabnahme, einer Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems, der Linderung rheumatischer Erkrankungen oder einer religiösen-spirituellen Reinigung, werden beim Fasten auch gesundheitliche Beeinträchtigungen beschrieben: Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, körperliche Schwäche bis hin zu ernst zu nehmenden Gefahren wie die eines Gichtanfalls oder - in noch schwerwiegenderen Fällen - einer Schädigung des Herzmuskels. Einigen Personengruppen u.a. Schwangeren, Kindern, Jugendlichen und Herzpatienten wird gänzlich vom Fasten abgeraten.
Keinesfalls ist daher eine Fastenkur ohne ärztliche Rücksprache bzw. Aufsicht zu empfehlen.
Nach Angaben der Firma im Internet handelt es sich bei dem Produkt „FATbalance forte plus C“ um Kapseln, die sich im Magen auflösen und ein großvolumiges Gel bilden, das sich mit dem aufgenommenen Fett verbindet. Da „FATbalance forte plus C“ ein unverdaulicher Ballaststoff ist, wird auch das gebundene Fett nicht vom Körper aufgenommen, sondern unverdaut ausgeschieden. Dadurch wird die Kalorienzufuhr gesenkt. Die genauen Inhaltsstoffe, bzw. Studien zur Wirksamkeit des Produktes liegen uns nicht vor. Vermutlich wird der Ballaststoff aus Meerestieren gewonnen, da Menschen, die darauf allergisch sind, das Produkt nicht anwenden sollen.
Generell können Schlankheitsmittel, die Fett im Darm binden, auf Dauer zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen und essentiellen Fettsäuren führen. Sie sollten deshalb nicht langfristig eingenommen werden. Zudem kann es bei einem hohen Fettgehalt im Stuhl zu Durchfällen kommen.
Die Gewichtsreduktion kann durch solche Präparate möglicherweise erleichtert werden, eine dauerhafte Abnahme jedoch kann nur durch eine Veränderung des Essverhaltens unterstützt durch mehr Bewegung im Alltag erreicht werden.
Das Produkt „Formoline L 112“ der Firma Biomedica Pharma-Produkte GmbH besteht aus unverdaulichen Faserstoffen, die aus der Schale von Meerestieren, wie z.B. Langusten, gewonnen werden. Sie quellen im Körper gelartig auf und binden einen Teil der mit der Nahrung aufgenommenen Fette. Der Faserstoff wird anschließend unverdaut mit dem gebundenen Fett ausgeschieden. Dadurch wird die Kalorienzufuhr reduziert.
Generell können Schlankheitsmittel, die Fett im Darm binden, auf Dauer zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen und essentiellen Fettsäuren führen. Bei einem hohen Fettgehalt im Stuhl kann es zu Durchfällen kommen.
Deshalb sollten Sie diese Präparate nicht langfristig einnehmen.
Sinnvoller als mit Tabletten ist es, durch eine bewusste Ernährung Fett einzusparen. Fettbindende Schlankheitsmittel können zwar möglicherweise die anfängliche Gewichtsabnahme erleichtern, ein dauerhafter Erfolg kann aber nur durch eine Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten erreicht werden.
Formula-Diäten sind industriell hergestellte Produkte in Pulverform, die mit Wasser oder Milch angerührt als Suppe oder Drink mit verschiedenen Geschmacksrichtungen verzehrt werden. Es gibt auch Formula-Diäten, die bereits trinkfertig angeboten werden. Forumula-Diäten unterliegen der Diät-Verordnung, die bestimmte Nährstoffgehalte vorschreibt, damit es zu keiner Unterversorgung während der Diät kommen kann. Die Gewichtsabnahme resultiert aus der sehr geringen Kalorienzufuhr. Für eine langfristige Gewichtsabnahme sind Formula-Diäten jedoch nicht zu empfehlen, da sie keine Umstellung des Ernährungsverhaltens bewirken und nicht bei den Ursachen angreifen. Dadurch kommt es nach Beendigung der Diät meist zu einer erneuten Gewichtszunahme. Sinnvoller ist es, seine Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen und durch eine Umstellung auf eine abwechslungsreiche, fettreduzierte Kost mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, kombiniert mit regelmäßiger körperlicher Bewegung langsam abzunehmen. Bei sehr stark Übergewichtigen kann der Einsatz von Formula-Diäten unter ärztlicher Kontrolle angebracht sein, wenn z.B. eine Operation ansteht oder zum Einstieg in ein langfristiges Abnehmen.
Eine langfristige Gewichtsabnahme kann nur durch eine Veränderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten erreicht werden. Eine abwechslungsreiche, fettreduzierte Mischkost, ein mäßiger Alkoholkonsum, sowie eine regelmäßige körperliche Bewegung stehen hier im Mittelpunkt. Die Bedeutung der Fettreduktion für eine Diät zeigt sich an unseren momentanen Essgewohnheiten: Ein erwachsener Mensch braucht 60-70g Fett pro Tag, isst aber ca. das Doppelte, nämlich 120 g am Tag. Fett ist für den Körper vorwiegend ein Speicherstoff und wird zuletzt verbrannt. Nimmt man mehr Kalorien auf, als man braucht und isst gleichzeitig viel Fett, so ist das Übergewicht vorprogrammmiert.
Zudem bewegen sich die meisten Menschen heute zu wenig. Da jedoch nur die Muskeln und die Leber in der Lage sind Fett zu verbrennen, sinkt also bei untätigen Menschen die Kapazität Fett zu verbrennen.
Anbei einige Tipps:
· Essen Sie viel Obst, Gemüse und Kartoffeln. Sie enthalten relativ wenig Kalorien, jedoch viel Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.
· Auch Vollkornprodukte und fettarme Milchprodukte sollten täglich verzehrt werden.
· Fleisch und Wurst müssen nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Achten Sie auch hier auf den Fettgehalt und bevorzugen Sie fettarme Sorten.
· Beim Zubereiten können Sie durch speziell beschichtete Pfannen und fettarme Zubereitungsmethoden wie Dünsten und Dämpfen, Fett und Kalorien einsparen.
· Trinken Sie ausreichend, 1,5 - 2 l / Tag. Als Getränke eignen sich (Mineral-)wasser, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Limonaden und andere süße Getränke sind wegen des hohen Zuckergehaltes oft wahre Kalorienbomben.
· Die Gewichtsabnahme sollte langsam, ca. 500g wöchentlich, erfolgen.
· Regelmäßige körperliche Bewegung unterstützt das Abnehmen.
Hinter der angebotenen Literatur zu Glyx-Diäten verbergen sich verschiedene Autoren, deren Konzepte eine Gemeinsamkeit haben: den Glykämischen Index (GI). Dieser gibt an, wie stark ein bestimmtes Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt, sobald man gegessen hat. Der Blutzuckeranstieg bedingt durch Glucose (Traubenzucker) wird dem Faktor 100 gleichgesetzt, so dass ein GI von 50 nur die Hälfte des Anstiegs von Glucose ausmacht.
Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn-Getreideprodukte lassen den Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit nur langsam ansteigen. Dadurch fühlt man sich länger satt und vermeidet Heißhungerattacken.
Bei der Nährwertzusammensetzung einzelner Glyx-Diäten stößt man dann auf Unterschiede. So empfiehlt die Montignac-Methode laut Stiftung Warentest „viel zu viel Fett, einen hohen Eiweißanteil und zu wenig Kohlenhydrate“ (Siehe „Montignac-Methode“ im Forum). Die Glyx-Diät nach Michael Hamm hingegen basiert auf einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, die eine langfristige Gewichtsreduktion durchaus wahrscheinlich macht, so die Tester. Eine abwechslungsreiche, fettreduzierte Mischkost unter Berücksichtigung des Glyx steckt hinter der „Vollweib-Diät“. Positiv ist hier die langfristige Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.
Zusätzlich zur Änderung des Ernährungsverhaltens ist es notwendig mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Ein Aspekt, der in vielen Diäten einfach zu kurz kommt. Langfristigen Erfolg erzielt man deshalb mit Diäten, die eine Kombination aus Ernährungsumstellung und mehr Bewegung anbieten.
Ausführliche Tipps dazu gibt es in diesem Forum unter „Gesundes Abnehmen“.
Gegen Heißhungerattacken helfen mehrere kleine Mahlzeiten, die Sie über den Tag verteilt einnehmen. Das Hungergefühl wird gedämpft, da der Blutzuckerspiegel nicht so stark abfällt.
Mit verdünntem Fruchtsaft, heißem Tee, Gemüsebrühe, fettarmer Milch, Buttermilch oder Naturjoghurt, einem Apfel, einer Karotte etc. lässt sich der Appetit zwischendurch überlisten.
Bei Appetit auf Süßes können Sie auf Obst oder andere fettarme oder fettfreie Leckereien wie z.B. Weingummi, Lakritz oder Rosinen zurückgreifen. Auch Ablenkung in Form von
Bewegung oder Entspannung hilft an andere Dinge zu denken.
Wird der Begriff "light" in Zusammenhang mit dem Brennwert eines
Lebensmittels genannt, so muss dieses mindestens 30% weniger Kalorien als das Ursprungsprodukt aufweisen. Da Fett einen mehr als doppelt so hohen Energiegehalt, nämlich 9,1 kcal/g, wie Kohlenhydrate oder Eiweiß mit 4,3kcal/g hat, versucht die Lebensmittelindustrie, den Fettgehalt geeigneter Lebensmittel durch Ersatzstoffe zu verringern. Fettaustauschstoffe werden
auf Kohlenhydrat- oder Eiweißbasis hergestellt. Hauptausgangsstoffe dafür sind Tapioka-, Mais-und Kartoffel-stärke, Milch-, Soja- und/oder Hühnereiweiß. Süß- und Zuckeraustauschstoffe ersetzen den Zucker, für mehr Volumen sorgen Sauerstoff und Stickstoff.
Die Produkte selbst werden durch die Nährstoffveränderung nicht gefährlich.
Problematisch können die durch den Verzehr resultierenden
Ernährungsgewohnheiten werden, denn falsche Essgewohnheiten werden durch die "light"-Produkte nicht verändert. Viele dieser Produkte sättigen aufgrund des hohen Wasseranteils nicht richtig, so dass oft mehr gegessen wird, als nötig wäre. Die Gefahr liegt eher darin, dass die eingesparten Kalorien an
anderer Stelle verspeist werden.
Bei einer Reduktionsdiät, verstärkt durch Fettaustauschstoffe, kann die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und wichtigen Fettsäuren nicht ausreichend gewährleistet werden. Hier ist eine vernünftige und vollwertige Ernährung mit Lebensmitteln, die von Natur aus "light" sind wie mageres Fleisch oder Wurst, Käse mit niedrigem Fettgehalt, wesentlich sinnvoller.
Durch die Verwendung von Süß- und Zuckeraustauschstoffen wird nicht erlernt, sinnvoll mit Zucker umzugehen. Außerdem haben manche Zuckeraustauschstoffe in höheren Dosen eine abführende Wirkung.
Positiv sind eine Verringerung des Alkoholgehaltes bei "light"- und alkoholfreien Bieren sowie der Ersatz von Fett durch Muskelfleisch in Fleisch und Wurstwaren.
Die Methode von Michel Montignac beruht auf der Tatsache, dass ein hoher Insulinspiegel, wie er durch die Aufnahme von einfachen Kohlenhydraten, zum Beispiel Zucker, hervorgerufen wird, die Fettspeicherung begünstigt. Komplexe Kohlenhydrate wie Stärke gehen dagegen langsam ins Blut und haben deshalb keinen so starken Anstieg des Blutzuckers zur Folge. Dass komplexe Kohlenhydrate gegenüber einfachen Kohlenhydraten bevorzugt werden sollten ist richtig, doch die Diät von Michel Montignac führt insgesamt zu einer kohlenhydratarmen, dafür fett- und eiweißreichen Ernährung, welche als langfristige Diät auf keinen Fall zu empfehlen ist, da dadurch eine Vielzahl von Zivilisationskrankheiten begünstigt werden.
Widersprüchlich ist bei diesem Diätkonzept, dass Obst, zum Beispiel Weintrauben, die sehr zuckerhaltig sind, gegessen werden dürfen, dass aber Kartoffeln, die vorwiegend Stärke enthalten, verboten sind. Auch Schokolade darf man essen, obwohl diese durch den hohen Zuckergehalt den Insulinspiegel hochschnellen lässt und darüber hinaus sehr viel Fett liefert, das eher gespeichert als verbrannt wird.
Auch Wein wird empfohlen, obwohl Alkohol bei einer Diät nicht förderlich ist. Alkohol liefert viel Energie und begünstigt die Speicherung von Kohlenhydraten und Fetten als Körperfett. Gefährlich ist die Empfehlung, Wein zu trinken insbesondere bei Schwangeren, die Alkohol meiden sollten.
Von dieser Diät kann deshalb aus ernährungsphysiologischer Sicht nur abgeraten werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von rund 400 g Gemüse und 250-300 g Obst. Dabei sollten Obst und Gemüse mindestens 5 mal am Tag Bestandteil einer Mahlzeit sein. Auch eine Portion Gemüse- und/oder Obstsaft kann täglich getrunken werden. Dabei sollten möglichst verschiedene Obst- und Gemüsearten verzehrt werden, um die ganze Bandbreite an Inhaltsstoffen auszunützen.
In großseitigen Anzeigen werden in den verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften immer wieder neue Schlankheitsmittel beworben, die absolut wirksam sein sollen und es vor allem ermöglichen, das dann erreichte Gewicht zu halten. Die Mehrzahl der Schlankheitsmittel wird von Versandfirmen angeboten, sehr viele haben ihren Firmensitz im europäischen Ausland. Nach aktuellem, wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es kein Mittel, das ohne eigenes Zutun Körpergewicht abbaut, Fett verbrennt, wegschmilzt und dazu noch den Körper in die Lage versetzt, auf Dauer schlank zu bleiben. Abnehmen kann man nur, wenn die Energieaufnahme reduziert und gleichzeitig die körperliche Aktivität gesteigert wird. Weiteres können Sie hier im Forum unter der Rubrik "Gesundes Abnehmen" nachlesen.
In großseitigen Anzeigen werden immer wieder neue Schlankheitsmittel beworben, die absolut wirksam sein sollen und die es vor allem ermöglichen, schnell und ohne Anstrengung abzunehmen und das erreichte Gewicht zu halten.
Bei solchen Werbeaussagen sollte man immer skeptisch sein. Nach aktuellem, wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es kein Mittel, das ohne eigenes Zutun Körpergewicht abbaut und den Körper in die Lage versetzt, auf Dauer schlank zu bleiben. Ebenso gibt es keine Negativkalorien, mit denen immer wieder geworben wird. Im günstigsten Fall haben solche Schlankheitsmittel keine negativen Wirkungen auf die Gesundheit, im schlimmsten Fall kann die Einnahme eines solchen Mittels unerwünschte Folgen haben. Sicher ist, dass sie die Ursachen des Übergewichts nicht beseitigen. Sinnvoll abnehmen kann man nur, wenn man diese unter die Lupe nimmt, seine Ernährungsgewohnheiten umstellt und das Abnehmen durch Bewegung unterstützt.
CM3 Alginat und BMI 24 sind Produkte aus Ballaststoffen, die im Magen aufquellen. Vor der Mahlzeit angewendet sollen sie durch die Magenfüllung eine schnellere und langanhaltende Sättigung bewirken.
CM3 Alginat enthält als Begleitkonzept ein Ernährungs- und Bewegungsprogramm.
Schlankheitsmittel auf Ballaststoffbasis können die Gewichtabnahme erleichtern, durch die künstliche Magenfüllung wird jedoch keine dauerhafte Veränderung der Essgewohnheiten erreicht. Um langfristig erfolgreich zu sein, ist eine Ernährungsumstellung erforderlich.
Als Grundregel gilt: Reichlich Vollkornerzeugnisse, frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte essen und mindestens zwei Liter Flüssigkeit dazu trinken.
Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthalten reichlich Ballaststoffe, die den Magen füllen. Sie haben daher einen hohen Sättigungswert haben und fördern die Verdauung.
Das Produkt "Strobby" besteht aus unverdaulichen Faserstoffen, sogenanntem Chitosan, das aus der Schale von Meerestieren gewonnen wird.
Produkte auf Chitosan-Basis besitzen ein hohes Wasserbindungsvermögen und bildet im Magen ein Gel. Dieses Gel kann ein Teil des Nahrungsfetts binden, so dass es unverdaut ausgeschieden wird. Der Effekt ist allerdings begrenzt. Die Bindefähigkeit liegt beispielsweise für eine Tagesration eines Produktes bei 15 bis 20 Gramm Fett. Das ist weniger als ein Sechstel der durchschnittlichen Fettaufnahme in Deutschland – eine Menge die auch ohne Präparat leicht eingespart werden kann.
Schlankheitsmittel, die Fett im Darm binden, können auf Dauer zum Mangel an fettlöslichen Vitaminen und essentiellen Fettsäuren führen. Bei einem hohen Fettgehalt im Stuhl kann es zu Durchfällen kommen.
Chitosan-Präparate sollten daher nicht langfristig eingenommen werden. Sie können möglicherweise die Gewichtsabnahme erleichtern, eine dauerhafte Gewichtsabnahme wird jedoch nur durch eine Veränderung der Ernährung erreicht (die bei einigen Herstellern auch zusätzlich empfohlen wird).
Nach der Set-Point-Theorie hat jeder Mensch ein bestimmtes Körpergewicht, welches unter normalen Bedingungen konstant gehalten wird. Die Höhe dieses individuellen Gewichtes wird als Set-Point bezeichnet und ist nach dieser Theorie wahrscheinlich angeboren. Der Set-Point kann demnach langfristig nicht wesentlich beeinflusst werden; z.B. durch Abnehmen unter dieses Gewicht, da der Organismus immer wieder darauf hin steuert. Das Wohlfühlgewicht ist individuell zu sehen und entspricht dem Gewicht, in dem man sich, wie der Name sagt, am wohlsten fühlt. Für eine objektive Beurteilung des Körpergewichtes, auch im Hinblick auf gesundheitliche Beeinträchtigungen, gibt es Formeln, die Ihnen sagen, wo Sie stehen. So ist z.B. der Body-Mass-Index (Körpergewicht in kg : [Körpergröße in m x Körpergröße in m]) eine Orientierungshilfe. Ein Body-Mass-Index von 20-25 bei Männern und 19-24 bei Frauen entspricht z.B. dem Normalgewicht. Weiterhin gibt das Verhältnis von Fettgewebe und Muskelgewebe zusätzliche Informationen.
In Europa sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Acesulfam-K, Thaumatin, Neohesperidin DC und Sucralose und Aspartam-Acesulfam-Salz als Süßstoffe zugelassen.
Diese unterscheiden sich neben der Süßkraft und dem Geschmack auch in ihren technologischen Eigenschaften, wie z.B. Löslichkeit, Lager- und Temperaturstabilität.
Cyclamat und Saccharin sind koch- und backbeständig, die Hitzebeständigkeit von Aspartam ist relativ gering. Aspartam zersetzt sich beim Kochen und Backen in Aspartylphenylalanin und verliert dabei seine Süßkraft.
Die Lebensmittelindustrie verwendet und kombiniert die einzelnen Süßstoffe deshalb im Hinblick auf ihre Eigenschaften und die gewünschten Einsatzbereiche.
Natreen Tafelsüßen (Tabletten, Flüssig- und Streusüße) bestehen nach Herstellerangaben aus einer Kombination von Saccharin, Cyclamat und Thaumatin. Mit Natreen-Tabletten lassen sich heiße Getränke oder Tee gut süßen. Das von Ihnen beschriebene Gerücht über eine Freisetzung eines Nervengiftes ist uns nicht bekannt.
In einer 1986 in Amerika durchgeführten Studie wurde eine angeblich appetitanregende Wirkung von Aspartame festgestellt. Von wissenschaftlicher Seite wurde mehrfach bemängelt, "dass ohne ausreichende medizinische und biochemische Vorkenntnis mangelhafte Versuchsanordnungen entworfen wurden".
Weiteren Veröffentlichungen in den nachfolgenden Jahren zu Folge konnte die 1986 festgestellte Wirkung nicht bestätigt werden.
Aus diesem Grunde sind auch in unserem Faltblatt keine derartigen Hinweise zu finden.
Die original Haysche Trennkost wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Dr. Hay entwickelt. Hay ging davon aus, dass die Ursache von Zivilisationskrankheiten in einer Übersäuerung des Körpers liege. Diese führte er auf die Mischung von Eiweiß und Kohlenhydraten in der Ernährung zurück, die nach seiner Theorie nicht gleichzeitig verdaut werden können. Grundlage der Trennkost ist demnach der getrennte Verzehr kohlenhydrat- und eiweißreicher Lebensmittel. Fette gelten als neutral und dürfen zu jeder Mahlzeit verzehrt werden. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist diese Theorie nicht haltbar. Das Verdauungssystem des Körpers ist so angelegt, dass Eiweiß und Kohlenhydrate problemlos gleichzeitig verdaut werden können. Darüber hinaus enthalten viele Lebensmittel sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate. Generell positiv zu bewerten ist der hohe Verzehr von Gemüse und Obst, sowie die Empfehlung weniger Fleisch zu essen. Dadurch ist die Trennkost kalorien- und fettarm. Die Ursache der Abnehmerfolge ist jedoch die Lebensmittelauswahl, nicht das Trennprinzip.
Das Abnehm-Programm der Weight-Watchers basiert auf einer individuell energiereduzierten Mischkost. Statt Kalorienzuzählen werden hier sogenannte „Points“ den verschiedenen Lebensmitteln zugeordnet. Abhängig vom Gewicht darf man täglich eine bestimmte Menge „Points“ konsumieren. Am Ende der Woche muss die Bilanz ausgeglichen sein. Obst und Gemüse stehen im Vordergrund und der Fettverzehr soll reduziert werden. Motivation und Austausch werden durch die regelmäßigen Gruppentreffen ermöglicht. Die Kursleitung beantwortet individuelle Fragen und prüft die Ernährungsprotokolle. Ziel ist eine langfristige Änderung des Ernährungsverhaltens durch das regelmäßige Training bei der Auswahl der Lebensmittel nach „Points“. Ergänzend wird ein Sportprogramm angeboten.
Ein Konzept zum Mitmachen oder über den "4 Wochen Power-Plan" urteilt die Stiftung Warentest in dem Sonderheft „90 für Sie bewertet“. Durch Verhaltenstraining, Energiereduktion und Steigerung der körperlichen Aktivität wird eine langfristige Veränderung des Ernährungsverhaltens bewirkt. Das Lebensmittelangebot ist abwechslungsreich und spezielle Lebensmittel sind für die Diät nicht erforderlich.
„Negative Kalorien“ sind schon seit Jahren ein Schlagwort im Diätendschungel. Im Mittelpunkt stehen dabei 19 Lebensmittel, wie z.B. Artischocken, Spargel, Zucchini, etc., die bei der Verdauung angeblich mehr Kalorien verbrennen, als sie dem Körper zuführen. Dadurch sollen die Fettreserven angegriffen und das Gewicht reduziert werden.
Nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand gibt es jedoch keinen Nachweis für das Prinzip der „Negativen Kalorien“. Der Abnehmeffekt beruht viel mehr auf einer veränderten Zusammensetzung des Speiseplans. Durch die bevorzugte Auswahl von kalorienarmen Gemüsesorten, werden andere, energiereichere Lebensmittel verdrängt und die Energiezufuhr verringert.
Bedenklich kann die Empfehlung sein, nicht mehr als 1,5 l Flüssigkeit am Tag zu trinken. Diese findet sich oftmals in Verbindung mit einer Diät nach dem Prinzip der „Negativen Kalorien“.