Kosmetik
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Die Berufsbezeichnung „Kosmetikerin“ ist nicht geschützt oder einheitlich geregelt. Es gibt jedoch bestimmte Merkmale die helfen, eine gute Kosmetikerin zu finden:
·Überprüfen Sie, auf welchem Weg sich die Kosmetikerin ihr Fachwissen angeeignet hat, z.B. über einen Crashkurs, über eine Berufsfachschule oder seit 2003 möglich durch eine dreijährige Lehrausbildung.
Am besten ist, wenn die Dame ihr Handwerk im Rahmen einer Lehre oder einer zweijährigen Ausbildung an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule erlernt hat.
·Das Aussehen und die Kleidung der Kosmetikerin geben weitere Anhaltspunkte. Beispielsweise sollten die Fingernägel sauber, glatt und nicht zu lang sein, ein weißer, sauberer Arbeitsmantel sollte Standard sein.
·Vor der Behandlung klärt eine gute Kosmetikerin ab, ob die Kundin oder der Kunde Allergien oder bestimmte Erkrankungen hat. Nur so können Risiken vermieden werden.
·Hygiene ist ein ganz wesentlicher Aspekt. Lebensmittel, Zigaretten oder Getränke gehören nicht in die Behandlungskabine, die Tücher müssen sauber sein und nach jeder Kundin gewechselt, die benutzten Instrumente entweder sterilisiert oder desinfiziert werden.
·Die Kosmetikerin sollte über Wirkungsweise und Inhaltsstoffe ihrer Produkte Auskunft geben können.
·Im Eingangsbereich oder im Studio hängt eine Preisliste aus, die übersichtlich und verständlich ist und auf einen Blick der Kundin Aufschluss über die Kosten gibt.
Mit Pflanzenfarben kann das Haar auf schonende Weise farblich verändert werden. Allerdings decken sie graues Haar nicht so gut ab. Wenn Sie einen hohen Anteil an grauem Haar haben, ist das Färbeergebnis unter Umständen nicht so befriedigend, ebenfalls, wenn Pflanzenfarben auf chemisch verändertem Haar angewendet werden.
Eine Alternative zu den kritischen Oxidationshaarfarben sind die seit einigen Jahren im Handel angebotenen Produkte, die nach kurzer Zeit der Anwendung „die natürliche Haarfarbe zurück bringen“. Durch Reaktion der Flüssigkeit mit Sauerstoff erhalten die Haare eine brunette Tönung. Dieses Verfahren funktioniert nicht bei gefärbtem Haar, bei ursprünglich rot- oder schwarzhaarigen Personen, sondern nur im Naturtonbereich von blond bis dunkelbraun. Haben Sie nur wenig graue Haare, könnten statt einer kompletten Färbung einzelne Farbsträhnchen weiter helfen.
Produkte, die länger als 30 Monate haltbar sind, müssen kein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen, dafür aber einen Hinweis auf die Verwendungsdauer. Die Verwendungsdauer gibt an, wie lange das Erzeugnis nach dem Öffnen benutzt werden kann. Das Symbol ist ein geöffneter Cremetiegel, auf oder neben dem die Zeitangabe in Monat (M) oder Jahr (J) steht. Dieses Zeichen ist europaweit seit März 2005 eingeführt und zwingend vorgeschrieben und muss auf dem Umkarton sowie dem Produkt selbst zu finden sein. Kosmetika mit einer kürzeren Haltbarkeit als 30 Monate müssen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet werden.
Die Haltbarkeit kann durch einen sachgerechten Umgang beeinflusst werden: nach der Anwendung die Behältnisse wieder gut verschließen, kühl aufbewahren, Applikatoren, Schwämmchen, Puderquasten und Pinsel regelmäßig tauschen oder reinigen.
Der Preis eines Parfums ist in der Regel vom Gehalt an Parfumölen, also wertgebenden Substanzen, abhängig. Parfüm weist einen hohen Anteil auf, gefolgt von Eau de Parfum bis zu Eau de Cologne mit dem niedrigsten Parfumölgehalt. In Abhängigkeit von der Konzentration an Parfümölen werden folgende Kategorien unterschieden (Quelle: Deutscher Verband der Riechstoff-Hersteller):
Parfum oder Extrait: 15-30% ige Lösung von Parfumöl in Alkohol, Eau de parfum: EdP, 8-15%ige Lösung von Parfumöl in Alkohol, Eau de Toilette: EdT, 4-8%ige Lösung von Parfumöl in Alkohol, bei sog.Extreme oder Intense-Varianten auch mehr (bis 10%), Eau de Cologne: EdC, 3-5%ige Lösung von Parfümöl in Alkohol.
Je höher der Gehalt an Parfumöl ist, umso länger haftet der Duft und umso intensiver entwickelt er sich auch auf der Haut. Besonders teuer sind die Düfte wenn der "Designer" bekannt und das Fläschchen besonders aufwändig gestaltet ist.
Wir können Ihnen dazu folgende Empfehlung geben:
Trockene Haut hat wenig Feuchtigkeit und Hautfett, so dass diese zu Spannungen und Juckreiz neigt. Fetthaltige Cremes bewirken, dass weniger Wasser aus der Haut verdunstet. Am besten sind Wasser-in-Öl-Emulsionen geeignet, bei denen Fett an erster Stelle in der Zutatenliste genannt wird. Wasserhaltige Cremes dagegen schützen die Haut nicht vor Wasserverlusten. Feuchthaltemittel in den Produkten regulieren den Wasserhaushalt der Haut und können Feuchtigkeitsverluste ausgleichen. Günstig sind auch Körperöle. Zur Reinigung ist bei trockener Haut eine milde Seife oder ein Reinigungsmittel ohne Alkohol geeignet. Allgemein gilt: nur kurz und mit nicht zu heißem Wasser duschen, Baden besser lassen. Um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen, muss ausreichend getrunken werden.
Lebensmittel und Kosmetika dürfen aus hygienischen Gründen vom Händler nicht zurück genommen werden, es sei denn, die Ware wäre mangelhaft und damit nicht verwendbar. Dann muss der Händler das Produkt gegen ein einwandfreies ersetzen.
„Nicht gefallen“ ist kein Reklamationsgrund, deshalb kann das Geschäft die Rücknahme verweigern.
Auf allen Kosmetika müssen die Inhaltsstoffe entsprechend ihres Anteils in absteigender Reihenfolge deklariert sein. Je weiter oben ein Stoff steht, umso höher ist sein Gewichtsanteil im Produkt. Bestandteile die weniger als 1 Prozent ausmachen, können ungeordnet am Ende genannt werden. Anhand der Angaben auf den Erzeugnissen können Sie erkennen, ob der für Sie problematische Stoff enthalten ist.
Die als allergen wirkend bekannten Duftstoffe, insgesamt 26, müssen auf der Verpackung genannt werden – allerdings auch nur dann, wenn bestimmte Konzentrationen überschritten werden. In Produkten, die auf der Haut verbleiben, müssen die Stoffe deklariert werden, wenn mehr als 10mg/kg enthalten sind, in Erzeugnissen, die wieder abgewaschen werden, wenn mehr als 100mg/kg enthalten sind. Für Personen, die auf Duftstoffe allergisch reagieren, eine ganz wesentliche Hilfestellung.
Zur Farbveränderung der Haare gibt es verschiedene Haarfarben: Tönungen, die nach einigen Haarwäschen wieder ausgewaschen sind, Intensivtönungen, die bis zu 24 Haarwäschen halten und Colorationen, die die Haare dauerhaft färben. Synthetische Farbpigmente werden von Experten als gesundheitlich bedenklich eingestuft und deshalb von deren Verwendung eher abgeraten. Die Haare können durch Färben und Tönen stark strapaziert und die Kopfhaut geschädigt werden. Es wird trocken, strohig, kann sich spalten und verliert an Elastizität. Alternative dazu sind Pflanzenfarben. Sie enthalten aus Pflanzen gewonnene Farbpigmente, die sich fest an das Haar anlagern und viele Haarwäschen überstehen. Die Haare werden durch die Anlagerung fülliger und glänzen.
Die in den Achselhöhlen angesiedelten Drüsen produzieren und scheiden Schweiß aus. Frisch ausgeschieden ist er geruchlos. Erst auf der Haut vorhandene Bakterien zersetzen den Schweiß, der zu riechen beginnt. Ob nun die Achselhaare entfernt werden, ist eine ästhetische Frage. Auf die Schweißmenge hat die Behaarung keinen Einfluss, eher auf die unangenehme Geruchsbildung, die gefördert werden kann. Die Haut in den Achselhöhlen ist besonders empfindlich, deshalb sollte man die Haare sehr schonend entfernen – dazu bietet sich die Nassrasur an. Enthaarungscremes dagegen sollte man auf keinen Fall einsetzen, weil sie die Haut stark angreifen. Außerdem können sich die in den Achseln angesiedelten Schweißdrüsen entzünden und Ekzeme auftreten.