"Ernährt wird mit dem Verstand, gegessen wird mit den Sinnen".
Schon lange haben sich die Lebensmittel- und Werbeindustrie diese Erkenntnis zu Nutze gemacht. Bunte, lustige Verpackungen machen neugierig, fett- und zuckerreiche Quarkdesserts schmelzen auf der Zunge. Knusprigen Frühstückscerealien kann man nicht so leicht widerstehen. Gerade Kinder mit ihrer stark ausgeprägten Sinneswahrnehmung werden so zum Konsum dieser Produkte angeregt.
Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch schön aussehende abgepackte Einzelportionen, denn sie können ohne Zubereitungsaufwand jederzeit nebenbei gegessen werden. Dass dabei ein ganzes Stück Esskultur verloren geht, wird zunächst gar nicht bemerkt.
Und wo bleibt der Bezug zur Herkunft unserer Lebensmittel? Wachsen Erbsen auf Bäumen? Wie sieht ein Haferkorn aus? Woraus sind Corn-Flakes gemacht? Schmeckt die Pfefferminze nach Kaugummi oder der Kaugummi nach Pfefferminze? Fragen, die Kinder der Fast-Food-Generation oft nicht mehr beantworten können.
Der Parcours wurde in einer Gemeinschaftsaktion der Verbraucherzentralen Deutschlands erstellt und basiert auf den Erfahrungen der Fachhochschule Fulda, die in Anlehnung an die Rahmenlehrpläne der verschiedenen Bundesländer auch Vorschläge für Unterrichtseinheiten erarbeitet hat.
Nach vorheriger Terminabsprache besteht die Möglichkeit, Klassen oder Gruppen mit dem Parcours arbeiten zu lassen. Der Zeitaufwand pro Durchgang beträgt ca. 2 Schulstunden. Das Material wird von der Verbraucherzentrale gestellt, eine Fachkraft führt die SchülerInnen durch die Ausstellung.
Weitere Auskünfte per Telefon bei der Ernährungsberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V., unter 01803 - 89 22 98 (0,09 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunknetzen höchstens 0,42 Euro pro Minute) Mo - Fr von 9 bis 12 Uhr, Fax 0711-669150 oder per E-mail.
Dieses Projekt wird gefördert von:
