Kinder sind unsere Zukunft. Das, so denkt man, wissen auch die Hersteller und nehmen ihre Verantwortung ernst. Aber "schwarze Schafe" gibt es auch im Spielzeugland. Das zeigt sich, wenn Behörden, Institute und Test-Zeitschriften wieder Schadstoffe im Spielzeug finden. Etwa 500 unsichere Spielwaren listet das Verbraucher-Schnellwarnsystem
RAPEX (Suchwort: Toy) allein im Jahr 2008 auf. Nur die Spitze eines Eisbergs? Wer weiß, worauf er beim Spielzeugkauf achten muss, kann sich die Entscheidung leichter machen.
Was ist erlaubt – was nicht?
Erlaubt ist, was nicht verboten ist. Schaden zuzufügen, ist verboten: Aber nachzuweisen, dass eine Allergie durch ein Spielzeug entstand, ist schwer. Und letztlich wollen ja alle, dass so etwas gar nicht erst passiert.
Am besten ließe sich das durch niedrige Grenzwerte verhindern. Doch die gibt es erst für wenige mögliche Schadstoffe - sowohl im deutschen Lebensmittel- und Bedarfsgegenständerecht, als auch in der europäischen Spielzeugrichtlinie samt Spielzeugnorm DIN EN 71.
Genügend Gründe also, Spielzeug selbst mit fast allen Sinnen zu prüfen.

