Aktuelle Presseinfos
Service für Journalistinnen und Journalisten
In diesem Ordner stehen die Pressemitteilungen so, wie sie zum angegebenen Datum veröffentlicht worden sind.
Daher kann es sein, dass Preisangaben oder andere Daten nicht mehr mit dem aktuellen Stand der Dinge übereinstimmen. Wir bitten Redaktionen, sich vor der Verwendung von Fakten aus diesem Archiv - vor allem wenn die Veröffentlichung durch die Verbraucherzentrale schon länger zurückliegt - bei der
Pressestelle der Verbraucherzentrale die Aktualität der Information bestätigen zu lassen.
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erstritt ein wegweisendes Urteil zum Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften.
Mit seiner ersten Schlichtungsempfehlung fordert der Ombudsmann der Schlichtungsstelle Energie einen Energieversorger dazu auf, den versprochenen Jahresbonus zu zahlen. Und zwar auch dann, wenn der Verbraucher den Vertrag nach einem Jahr kündigt. Dies hatte der Versorger seinen Kunden bis zuletzt verweigert.
Solar Millennium AG, ein Unternehmen des grau-grünen Kapitalmarktes, meldete gestern Insolvenz an. Das Unternehmen hat Unternehmensanleihen zur Finanzierung von solaren Großkraftwerken im Direktvertrieb angeboten. Es ist zu befürchten, dass Bürger hohe Summen verlieren.
Alle Jahre wieder ist Riester-Schlussverkauf. Mit irreführenden Werbeaussagen und hanebüchenen Beispielrechnungen versuchen einige Finanzdienstleister, Ihre Riester-Verträge unter das Volk zu bringen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor einem übereilten Abschluss und prüft die Abmahnung einzelner Anbieter.
Mit Zahlungsaufforderungen und massiver Einschüchterung per Telefon versucht die NTT Telco Inkasso zurzeit Geld von baden-württembergischen Verbrauchern einzutreiben. Die Forderungen stammen dabei meistens aus angeblichen Verträgen mit den dubiosen Gewinnspieleintragsdiensten Winfinder und Windienst und sind in der Regel unberechtigt.
Am Weltspartag erhalten Kinder bei Banken und Sparkassen kleine Werbegeschenke, wenn sie den Inhalt ihres "geschlachteten" Sparschweins abliefern. Frühzeitig soll Kindern so der Sinn des Sparens vermittelt werden. Eltern erhalten bei dieser Gelegenheit häufig Produkte angeboten, mit denen sie die Zukunft ihrer Kinder absichern können – aber nicht immer halten diese, was sie versprechen.
In Hochglanzprospekten, Fernsehspots oder auf Massenveranstaltungen werben Anbieter des unregulierten Finanzmarktes, dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt, für ihre riskanten Finanzprodukte. Die anstehende Novellierung des Anlegerschutz-gesetzes soll diesen Missstand beseitigen – eine umfassende, verbraucherorientierte Regulierung dieses Marktes bewirkt sie jedoch nicht.
Wie viele Erdbeeren enthält ein Erdbeerjoghurt? Besteht die Geflügelsalami überhaupt aus Geflügelfleisch? Und welcher Heringssalat enthält am meisten Hering? Seit nunmehr zehn Jahren soll mit QUID eine Verpflichtung zur Mengenkennzeichnung in Lebensmitteln Licht ins Dunkel bringen.
"Kindermilch", ein Kuhmilchersatzgetränk für Kinder ab dem zwölften Lebensmonat bzw. dem ersten Lebensjahr, ist bis zu viermal teurer als normale Kuhmilch. Die Lebensmittelindustrie bewirbt "Kindermilch" als besonders geeignet für Kleinkinder, obwohl deren tatsächlicher Mehrwert nicht nachgewiesen ist.
FlexStrom meinte, seinen Kunden erst bei einer Lieferverzögerung von sechs Monaten ein Kündigungsrecht einräumen zu müssen. Der FlexStrom AG wurde vom Landgericht Berlin die Verwendung einer solcher Klausel auf Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg untersagt. Die verbraucherfeindliche Vertragsklausel muss gestrichen werden.
Bundesweit schrieb die Firma Video Aktuell Betriebs GmbH in jüngster Zeit ihre "treuen Kunden" in ganz Deutschland an und versprach ein "kostenloses Vorzugsabo". Tatsächlich versuchte das Unternehmen so, Verbrauchern ein teures Jahresabo einer beliebigen und nicht bestellten Zeitschrift unterzuschieben.
Zum zweiten Mal jährt sich am 04.08. das Inkrafttreten des Gesetzes gegen unerlaubte Telefonwerbung. Am Problem hat sich jedoch nichts geändert: die Abzocke durch unerlaubte Werbeanrufe geht unvermindert weiter. Der Politik ist das Problem seit zehn Jahren bekannt, die vom Bundesjustizministerium zur Zeit diskutierte Lösung aber geht am Problem vorbei, wie eine aktuelle Erhebung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt.
Massiv bewerben Kreditvermittler ihre Angebote im Internet, per Postwurfsendung, Zeitungsbeilage oder gar mit persönlichen Anschreiben: "Wir lehnen Sie nicht ab" oder "In 14 Tagen frei von finanziellen Sorgen" lauten die immer ähnlichen Werbebotschaften. Doch was Verbraucher bekommen, die auf solche Angebote reagieren, sind lediglich leere Versprechungen und hohe Rechnungen. Statt der gewünschten Liquiditätszufuhr entstehen so nur neue Kosten.
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mahnte die Wohnland Reutlingen GmbH & Co. KG wegen irreführender Werbung mit einer so genannten Tiefpreisgarantie erfolgreich ab. Dem betroffenen Kunden wurde der eingeforderte Differenzbetrag vom Unternehmen erstattet.
Seit dem 14. Juni ist es amtlich: Der in der Vergangenheit ins Straucheln geratene Energieanbieter Teldafax hat beim Amtsgericht Bonn Antrag auf Insolvenz gestellt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gibt Hinweise und schaltet eine InfoHotline für betroffene Kunden.
Viele Unternehmen bewerben Lebensmittel mit regionalen Herkunfts- oder Qualitätsangaben. Doch Werbeslogans wie "So schmeckt Württemberg unsere Heimat", wie sie auf Werbeprospekten oder an Verkaufsregalen immer häufiger zu finden sind, halten oft nicht, was sie versprechen.
Der Gaspreisprotest zeigt Erfolg. Seit Sommer letzten Jahres hat sich die EnBW Gas GmbH gerühmt, ihre Gaspreise wären in Ordnung. Nun aber zeigt sich, dass sie selbst nicht so richtig davon überzeugt zu sein scheint: Sie hat jetzt ihre Klage gegen eine Gaspreisprotestlerin zurückgezogen.
Am 26.06.2011 beginnt die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland – und wie jedes sportliche Großereignis wirft auch dieses seinen Werbe-Schatten voraus: "Jetzt Punkte sammeln für Gratisprämien" heißt es beispielsweise bei vielen Produkten der Firma "Procter&Gamble". Doch lohnt sich das Sammeln der Punkte wirklich?
Untersuchungsergebnisse aus der Beratungspraxis der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigen: Die Qualität der Finanzberatung durch Finanzdienstleister weist erhebliche Mängel auf. In 88 Prozent der Fälle haben Verbraucher Verträge zur Prüfung vorgelegt, die allenfalls zum Teil oder überhaupt nicht ihrem Bedarf entsprechen.
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg legt ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2010 vor: Mehr als 182.000 Verbraucherinnen und Verbraucher nahmen im vergangenen Jahr die Beratung der Verbraucherzentrale – ob telefonisch, schriftlich oder persönlich – in Anspruch.
Seit Mitte März sperren mehr und mehr Netzbetreiber TelDaFax den Zugang zu ihren Netzen. Nach Informationen, die der Verbraucherzentrale vorliegen, sprechen mittlerweile 34 Gasnetz-betreiber in Baden-Württemberg Netzsperren aus.
Derzeit sind rund 7.000 Verbraucher davon betroffen, bei denen TelDaFax mit schätzungsweise 7 Millionen Euro in Rückstand geraten ist.
Immer wieder sorgen die Angaben auf der Eierverpackung für Verwirrung beim Einkauf. Eine Überprüfung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat ergeben: Über die Kennzeichnung auf der Verpackung lässt sich die Herkunft des Eies nicht eindeutig bestim-men.
Sparer, die von der Rückforderung bereits gutgeschriebener Zulagen durch die Zulagenstelle betroffene sind, sollten jetzt prüfen, ob dem Versicherungs- oder Bankmitarbeiter die förderschädlichen Umstände bekannt waren.
Bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gehen gehäuft Meldungen verärgerter Verbraucherinnen und Verbraucher ein, die unter dem Namen "Verbraucherschutzzentrale" angerufen wurden. Am Ende der Telefonate steht immer der Versuch, ein teures Abo für eine wertlose Dienstleistung zu verkaufen.
Bei lose an der Bedientheke angebotenem Fleisch gehen viele Verbraucher davon aus, dass es sich dabei um frische Ware handelt. Tatsächlich werden Fleisch, Hackfleisch und Fleischzubereitungen teilweise aber in aufgetautem Zustand angeboten. Doch das ist nicht immer erkennbar, denn die geltenden Regelungen bieten Verbrauchern keine klare Orientierung.
Die TWS Netz GmbH (seit 25.03.), die Energieversorgung Filstal (EVF) (ab 1.04.) und die EnBW (Stuttgart) (seit 29.03.) berichten, dass sie TelDaFax den Netzzugang gesperrt haben.
Lebensmittel wie Fleisch und Milch geklonter Tiere und ihrer Nachfahren dürfen weiterhin ohne Kennzeichnung vermarktet werden. Diesen Beschluss fassten gestern EU-Ministerrat und EU-Kommission gegen die Forderungen des Europäischen Parlaments.
Finanzberater verkaufen Immobilienfinanzierungen am Bedarf der Verbraucher vorbei. Das zeigt die Analyse von 397 Immobilienfinanzierungsverträgen, die die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vorgenommen hat.
In 2010 führte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg alleine zu Kostenfallen im Internet 11.838 Beratungen durch.
Erneut werden Verbraucher nicht umfassend über die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrolle informiert. Aktuell werden die Namen der Handelsketten, bei denen pestizidbelasteter Paprika gefunden wurde, nicht genannt.
Die Einspeisevergütung für Solarstrom soll um bis zu 15 Prozent gesenkt werden. Diese Kürzung muss sich in den Strompreisen für Verbraucher niederschlagen. Das fordert die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.