Direkt zum Inhalt
  • Seite drucken
  • Seite empfehlen
  • Warenkorb
  • Fragen zum Auftritt?
  • Tipps zur Schriftgrößenänderung

Zusätzlich zu diesem Thema
bieten wir Ihnen an:

Beratungsstellen

Verzehr von Schlehen Stimmt es, dass Schlehen keine Blausäure mehr enthalten, wenn sie nach dem Frost geerntet wurden?

Die Früchte der Schlehen, auch Schwarzdorn genannt, enthalten reichlich Gerbstoffe und weisen einen herbsauren Geschmack auf.
Ihr mildes Aroma entwickelt sich bei den ersten Frösten, nach starkem Frost schmecken sie bisweilen mehlig-süß. Trotzdem gilt die Wildfrucht roh als kaum genießbar.

Schlehenfrüchte werden daher zu Gelee, Marmeladen, Sirup oder zu „süßsauren Schlehen“ (eine Beilage zu Wildgerichten) weiter verarbeitet.

Leider werden die Schlehen nach Frosteinwirkung nicht nur aromatischer sondern auch weicher und platzen beim Pflücken schnell auf. Alternativ kann man die noch festen Früchte vor dem ersten Frost pflücken und für einige Tage im Gefrierfach lagern.

Die Kerne der Schlehe enthalten das giftige Blausäureglykosid Amygdalin und dürfen nicht verzehrt werden. Der Erntezeitpunkt hat keinen Einfluss auf den Blausäuregehalt der Kerne.
Weitere Angebote zu diesem Thema finden Sie in der rechten Navigation.

Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V., Paulinenstraße 47, 70178 Stuttgart
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-bawue.de/link363592A.html