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Produktfinder Waschmaschinen

Für saubere Wäsche

Wäschetrockner

Die Sparer kommen

Waschmaschinen

Verbrauch: So lassen sich Wasser und Strom sparen

Den Hauptanteil am Stromverbrauch verursacht die Erwärmung des Wassers. Daher heißt Energiesparen:
    Strommast
  • Achten Sie beim Kauf einer Waschmaschine auf niedrige Verbrauchswerte, insbesondere bei Billigangeboten. Für den niedrigsten Verbrauch steht die Energieeffizienzklasse A+++. B-Geräte sind nicht mehr auf dem Markt zu finden, so dass Geräte der Klasse A (ohne Pluszeichen)am meisten Strom verbrauchen.
  • Waschen Sie mit möglichst wenig Wasser bei möglichst geringer Temperatur.
  • Aus Kosten- und Umweltgründen kann eine Maschine mit Warmwasseranschluss sinnvoll sein. Der Anschluss lohnt sich, wenn preiswert erwärmtes Wasser zur Verfügung steht, zum Beispiel durch eine Solaranlage oder ein Gas-Brennwertgerät.
WasserDass die Wäsche auch mit wenig Wasser sauber wird, zeigen neuentwickelte Waschmaschinen schon seit mehreren Jahren: Engere Laugenbehälter, bessere Ausnutzung des Trommelvolumens und der Waschlauge, Einrichtungen zur Verhinderung von Waschmittelverlusten und Waschverfahren mit besserer Durchflutung der Wäsche führen zu deutlich geringerem Wasser-, Strom- und Waschmittelverbrauch.

Obwohl Strom- und Wasserverbrauch bei den Geräten generell gesunken sind, ist doch die Spannbreite insgesamt nach wie vor groß. Sie reicht von sparsamen Maschinen, die mit 37 Liter Wasser 6 Kilogramm Wäsche sauber bekommen bis zu Strom- und Wasserverschwendern, die bis zu 65 Liter dafür benötigen.

Billiggeräte unter dem Strich oft teurer
Der wirtschaftliche Nutzen durch den Kauf eines energiesparsamen Haushaltsgerätes wird häufig unterschätzt. Oft steht der billige Preis als Kaufanreiz im Vordergrund und bei den Verbrauchsangaben übersieht man gelegentlich die jeweiligen Jahresverbrauchswerte. Bei der Nutzungsdauer eines Gerätes von zehn bis fünfzehn Jahren sind jedoch die Unterschiede in den Verbrauchskosten in der Regel höher als die Differenzen beim Kaufpreis. Mitunter kann sogar ein geschenktes Gerät mit hohem Strom- und Wasserverbrauch im Endeffekt teurer werden als ein gekauftes Sparmodell.

Ein Beispiel: Eine ältere, geschenkte Waschmaschine mit einem Stromverbrauch von 1,33 kWh und einem Wasserbrauch von 65 Litern führt in 15 Jahren zu Betriebskosten von 1.504 Euro. Ein neues, effizientes Gerät dagegen mit einem Stromverbrauch von 0,78 kWh und einem Wasserverbrauch von 37 Litern kostet in im gleichen Zeitraum nur 1.032 Euro. Das ist eine Ersparnis von 472 Euro.


Sparen beim Waschen: Bei häufiger Benutzung fallen die Verbrauchsunterschiede zwischen den Waschprogrammen besonders ins Gewicht. Je länger aufgeheizt wird, desto höher ist der Stromverbrauch.

Stromverbrauch Energieverbrauch
60°C 100%
30°C 30%
40°C 50%
90°C 160%

Der Stromverbrauch bei 60 Grad entspricht einem Wert von 100 Prozent. 30 Grad-Wäsche bedeutet demnach ca. 30 Prozent Energieverbrauch, d.h. ca. 2/3 weniger als bei 60 Grad. Bei 40 Grad liegt der Energieverbrauch bei ca. 50 Prozent, bei 90 Grad bei ungefähr 160 Prozent, d.h. etwas mehr als 1,5 mal soviel wie bei 60 Grad.

Neue Techniken: Moderne Waschmaschinen mit niedrigem Wasser- und Stromverbrauch nutzen Wasserspartechniken wie Schöpfrippen oder Jet-System und sorgen für intensive Waschmechanik und gleichzeitige Durchfeuchtung der Wäsche. Sparsame Waschmaschinen kommen auch mit weniger Waschmittel aus. Unnötige Waschmittelverluste werden je nach Hersteller durch veränderte Wassereinspülung oder durch ein Kugelventil bzw. eine Klappe im Laugenbehälter mit Bezeichnungen wie etwa "Öko-Schleuse" verhindert.

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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
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